PEP - emotionale Selbsthilfe durch klopfen erleben

Warum klopfen?

„Ich könnte platzen vor Wut!“
„Die Angst schnürt mir die Kehle zu, ich kriege kein Wort mehr raus!“ 
„Ich bin so aufgeregt, mir zittern total die Hände – außerdem habe ich Schiss! Ganz im Ernst: In solchen Situationen manchmal sogar im echten Wortsinn…“

Das sind nur drei kleine Beispiele dafür, wie sich unsere Gefühle in unserem Körper widerspiegeln und zwar handgreiflich spürbar. Der Hirnforscher Antonio Damasio nennt sie deshalb „somatische Marker“. „Soma“ bedeutet Körper, „Marker“ stehen für Signale. Unser Körper signalisiert uns also, was in unserem Innenleben gerade passiert. Dies tut er manchmal mehr als uns recht ist. 

Damit belastende Emotionen, wie z. B. Ängste, nicht in Sackgassen führen, wurde von Dr. Michael Bohne PEP entwickelt; eine effektive Methode, die den Körper für positive Veränderungsprozesse maßgeblich miteinbezieht. PEP steht für Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie. Bei der von Dr. Bohne entwickelten Klopftechnik passiert konkret Folgendes: Während man an ein belastendes Thema denkt, werden gleichzeitig bestimmte Körperpunkte (Akupunkturpunkte) beklopft. Dieses Verfahren überstrapaziert die emotionale Verarbeitung im Gehirn und verändert die ursprünglich belastende Emotion. Das negative Gedankenkarussell, das z. B. durch Ängste ausgelöst wurde, wird durch das Klopfen „verstört“. Eine Klientin brachte es wunderbar mit folgendem Statement auf den Punkt:

„Durch das Klopfen kann ich mich selbst effektiv runterregeln. Ich bekomme wieder einen guten Selbstzugang. Das große Panik-P auf meiner Stirn verschwindet.“

Es wird deutlich: Diese Selbsthilfetechnik ist eine hervorragende Selbstwirksamkeitserfahrung und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Selbstbeziehung.

PEP ist mehr als Klopfen: Die innere Handbremse lösen

PEP hilft, unbewusste Blockaden aufzuspüren und zu lösen. Schritt für Schritt werden bis zu fünf Lösungsblockaden identifiziert. Bei diesen Konservierungsmitteln von seelischem Leid, den „Big Five“, handelt es sich um:

  • Selbstvorwürfe
  • Vorwürfe an andere
  • Erwartungen an andere
  • Altersregression (man fühlt sich jünger/ hilfloser als man tatsächlich ist)
  • parafunktionale Loyalitäten

Durch den Kognitions-Kongruenz-Test werden diese Blockaden mit Hilfe des Aussprechens von Testsätzen und der Wahrnehmung somatischer Marker zielsicher aufgespürt und überwunden. Innere unbewusste rote Ampeln schalten sich dadurch auf grün; und nach dem „Stop“ wird wieder ein „Go!“ möglich.

Wieder in die eigene Kraft kommen: Selbstwerttraining

Ein weiterer zentraler Aspekt von PEP ist die Stärkung des Selbstwertgefühls. Das effektive Selbstwerttraining ermittelt die oftmals unbewussten Selbstwerträuber, die nicht selten in Form von inneren Glaubenssätzen ein selbstbewusstes Handeln ausbremsen. Diese Räuber werden Schritt für Schritt in Selbstwertspender transformiert. 

PEP ist nicht zuletzt auch deshalb sympathisch, weil es maßgeblich Humor und Leichtigkeit in das Coaching integriert. Auch schwere Themen können so angegangen werden – ohne dabei aber die Würdigung des Leids aus den Augen zu verlieren. Letztlich geht es immer um die Stärkung einer inneren Haltung, die Mut, Sinn und Zuversicht wieder möglich macht.

Als zertifizierte Absolventin der „Fortbildung PEP“ (nach Dr. M. Bohne) arbeite ich begeistert mit PEP. In meiner Praxis profitieren mittlerweile viele Klient*innen von dieser effektiven Methode; nicht zuletzt deshalb, weil sie damit ein wirkungsvolles Handwerkzeug zur emotionalen Selbsthilfe an die Hand bekommen und ihre Autonomie stärken.

„Klopfen - irgendwie komisch? Als mich während der Arbeit meine monströse Angst durchflutete, fing ich einfach an zu klopfen. Nach wenigen Durchläufen wurde meine Angst weniger und mein Selbst wieder mehr. Durch das Klopfen finde ich zu meinem Körper, schlussendlich zu mir selbst zurück.“

(Statement einer Klientin)