Coaching

Prozessbegleitendes Coaching

Veränderungsprozesse sind oft herausfordernd – nicht selten überfordernd. Man funktioniert zwar noch, aber irgendwann bleibt die Lebensfreude auf der Strecke. Auslöser können konkrete Situationen des beruflichen oder persönlichen Umbruchs sein (z. B. Eintritt in die Rente, Berufswahl, Konfrontation mit einer Krankheit, Scheidung, Umzug). Manchmal ist es nur ein diffuses Unzufriedensein; ein nicht näher beschreibbares, ungutes „Bauchgefühl“.

Es gibt auch destabilisierende Lebensereignisse, die durchaus positiv sein können; man erreicht beispielsweise endlich ein Langzeitziel oder wird Mutter/Vater. All diese Situationen haben gemeinsam, dass man sich unerwartet auf neuem Gebiet wiederfindet und die alten Identitätslandkarten und Handlungsstrategien nicht mehr greifen. Oft stellt sich dann das Gefühl ein, „neben sich“ zu stehen. Der eigene Selbstzugang ist versperrt.

In meinem ressourcenorientierten Ansatz biete ich Ihnen Wegbegleitung für diesen Prozess an. Sie selbst tragen die Lösung des Problems in sich und ich begleite Sie auf der Schatzsuche nach Ihren höchst individuellen Antworten und neuen Identitätslandkarten. Ich verstehe mich dabei als „Hebamme“ und bin jedes Mal aufs Neue begeistert über die unterschiedlichen „Babys“, die im Coaching geboren werden. Zentral ist dabei die Frage: Was wollen Sie wirklich? Was hebt Ihnen Kopf und Herz? Was bewegt und motivert Sie? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, arbeite ich als PRB®-Coach methodisch gern mit Handwerkszeugen, die der Persönlichkeits-System-Interaktions-Theorie (PSI) und dem Zürcher Ressourcenmodell (ZRM®) entstammen. Beide Ansätze helfen nachhaltig, sich selbst und somit die eigenen motivationalen Antriebskräfte besser zu verstehen und diesen inneren Herzenswünschen mit konkreten Umsetzungshilfen einen „Henkel“ zu geben. So können diese in alltagsrelevanten Handlungen erfolgreich zum Zug kommen.

Darüber hinaus arbeite ich gerade im Umgang mit Angstthemen oder hartnäckigen Lösungsblockaden gerne mit den effektiven Methoden der von Dr. Michael Bohne entwickelten Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP). Zentral ist dabei eine Klopftechnik zur emotionalen Selbsthilfe. Aber PEP ist noch viel mehr: So wandelt beispielsweise der*die Klient*in im PEP-Selbstwerttraining energieraubende Selbstwertdiebe in ressourcenreiche Selbstwertspender um.  

Eine häufig gestellte Frage zu Beginn des Coachings ist: Wie lange dauert so ein Coaching? Das ist abhängig von der jeweiligen „Baustellengröße“. Ein Entscheidungscoaching bedarf oft nur zwei bis drei Sitzungen. Umbruchsituationen, die eine Prozessbegleitung erfordern,  sind erfahrungsgemäß mit Coachingterminen in vier bis sechswöchigen Abständen sinnvoll. Das Coaching beansprucht dann soviel Zeit, wie der Prozess selbst dauert bzw. wie der/die Klient*in es für gut und sinnvoll erachtet.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, ein Coaching in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen als eine Art Psychohygiene in Anspruch zu nehmen. Einige meiner Klient*innen sagen mir, dass sie sich diese Zeit bewusst gönnen, wie andere eine Massage – quasi als eine Art „Seelenmassage“ mitten im Alltag. Das etwa 30-minütige Vorgespräch zum Coaching ist für den/ die Klient*in kostenfrei. Es dient dazu, das Mandat zu klären; also den Coachingbedarf zu eruieren. Darüber hinaus ist es wichtig, herauszufinden, ob die „Wellenlänge“ stimmt. Geht die Mandatsklärung bereits in das erste Coaching über, ist dies kostenpflichtig.

Paarcoaching

Unabhängig vom ZRM-Paarkurs (oder auch ergänzend) ist es möglich, ein Paarcoaching in Anspruch zu nehmen. In einem geschützten Setting hilft ein ressourcenorientierter Blick auf die Partnerschaft, neue Verhaltensspielräume zu eröffnen und kann so konstruktive Beziehungswege ermöglichen.
Das mehr als 20jährige Engagement bei einer überkonfessionellen Ehearbeit und die Gestaltung eigener Partnerschaftsseminare gemeinsam mit meinem Mann lassen mich auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Supervision für Einzelpersonen 

…richtet sich an Menschen,

  • die beruflich stark herausgefordert sind und aufgrund der Aufgabenfülle an ihre Grenzen kommen,
  • die ihr berufliches Handeln mit einer neutralen Fachperson reflektieren möchten
  • und/ oder den geschützten Rahmen des vertrauensvollen Beratungssettings benötigen, um der Seele einfach einmal Luft zu machen.

In den Supervisionssitzungen kann es darum gehen, Konflikte zu thematisieren, berufliches Handeln und Entscheiden zu reflektieren sowie Krisen zu verarbeiten. Klärungsprozesse, Perspektivwechsel und neue Lösungswege werden durch unterschiedliche Methoden (z. B. das Aufstellen des inneren Teams nach Friedemann Schulz von Thun) möglich. Auch hier bin ich gern professionell und ermutigend an Ihrer Seite. Häufig begleite und berate ich in der Supervision Personen, die in pädagogischen Bezügen arbeiten. Durch meine eigene langjährige Berufspraxis als Lehrerin in unterschiedlichsten Kontexten ist mir dieses Arbeitsfeld sehr gut vertraut. Ich schätze Menschen, die sich hier engagieren, und weiß um die verantwortungsvollen Herausforderungen.

Selbstverständlich bin ich aber auch für andere Berufsfelder gerne Ihre Ansprechpartnerin.