Veranstaltungen mit Blick über den Tellerrand…

Hereinspaziert!
Mir ist es schon immer eine Lust und ein Bedürfnis gewesen, eigene Grenzen zu erweitern, von anderen zu lernen, Fremdes kennenzulernen, Verbindendes zu entdecken; eben über den Tellerrand zu gucken. Ich bin überzeugt davon, dass der Himmel uns einen großen Freiraum dazu schenkt. Hier ist viel Luft nach oben.
Zu den inzwischen fest etablierten „Über-den-Tellerrand-Veranstaltungen“ zählen Lesungen, Schreibwerkstätten, Bibliologe, Seminare zur „Spirituellen Intelligenz“, aber auch Konzerte unterschiedlicher Künstler*innen.
Die Begegnung mit anderen Menschen steht in lustvoller und kreativer Weise im Mittelpunkt. In menschenfreundlicher Atmoshäre staunen, lachen, denken, entdecken, erproben, genießen wir – und oftmals gesellt sich ein Stück Himmel dazu.

 Sie sind herzlich eingeladen!

Unterwegs im Wortreich

Zweimal im Jahr laden wir ein zu einer vergnüglichen Lesung gestaltet von kreativen Schreiberlingen unterschiedlichen Alters.
Ein buntes Potpourri unterschiedlichster literarischer Kleinformen erwartet Sie an diesem kurzweiligen Abend. Gedichte, Poetry Slams und Kurzgeschichten werden zum Besten gegeben. Einzige Bedingung: Sie müssen selbst geschrieben sein.
Bringen Sie gern Ihre eigenen Texte mit und/oder genießen Sie einfach die abwechslungsreiche Reise durch das faszinierende Wortreich. Und weil der unvergleichliche Duke Ellington recht hat („It don´t mean a thing if it ain´t got that swing“), wird der Abend musikalisch bereichert durch entspannende Live-Jazz-Improvisationen von Merle Bruske.
Den nächsten Wortreich-Termin finden Sie hier.

Unterwegs im Wortreich – Schreibwerkstatt

„Das haben wir noch nie probiert, also geht es sicher gut.“ (Pippi Langstrumpf)
Wären Spinnen gerne Schmetterlinge? Welches Eis hat Gott am liebsten? Können Wörter demonstrieren? Wer wohnt unter dem Stein an der Haustür? Was macht der Engel in der Kurzwarenabteilung? Und wo bitte geht’s zum Paradies?
Einfach mal drauflos schreiben! Fabulieren, experimentieren und lachen. Mit Sprache auf Entdeckungsreise gehen – jenseits von richtig und falsch oder gut und schlecht.
Alle zwei Monate treffen sich alle Schreibwütigen zum gemeinsamen Fabulieren. Jedes Mal gibt es kreative Schreibimpulse, die helfen, lustvoll eigene Texte zu entwickeln.
Leitung: Anke Bruske, PRB-Coach, ZRM-Trainerin, Seelsorgerin (…und im „ersten Leben“ Lehrbeauftragte für kreatives Schreiben und Germanistin) 
Den nächsten Schreibwerkstatt-Termin finden Sie hier.

„Ganz normale Menschen, die aus einem ganz normalen Alltag mit ganz normalen Erfahrungen kommen, finden sich zusammen und erwecken gemeinsam mit ihren ganz normalen Gedanken einen Bibeltext so zum Leben, dass er direkt ins Herz geht. Das ist jedes Mal aufs Neue eine tolle Erfahrung.“

(Kommentar einer Teilnehmerin)

„Die Bibel ist langweilig? Wer behauptet das? Sicherlich niemand, der schon einmal erlebt hat, wie ein Text durch einen Bibliolog plötzlich lebendig wird und man sich dadurch total beschenkt fühlt. Mein Tipp: Unbedingt ausprobieren!“

(Kommentar einer Teilnehmerin)

Schwarzes und weißes Feuer – der Bibliolog

Der Bibliolog wurde vom jüdischen US-Amerikaner Peter Pitzele entwickelt und ist ein Weg, mit einer Gruppe gemeinsam einen biblischen Text zu entdecken. Die Methode ist in der jüdischen Tradition des Midrasch verwurzelt. Egal, ob Menschen kirchlich sozialisiert sind oder nicht, gelingt es ihnen auf verblüffende Weise mit Hilfe des Bibliologes, in die alten Geschichten der Bibel „einzusteigen“; sich von ihnen berühren zu lassen. Das „schwarze Feuer“ der geschriebenen Worte bekommt durch den dazwischenliegenden „weißen Interpretationsspielraum“, den die Teilnehmer*innen füllen, eine ganz besondere Dynamik.
Obwohl ich als zertifizierte Bibliologin diese Methode schon seit langem kenne und praktiziere, bin ich immer wieder begeistert davon, was im Laufe eines Bibliolog-Abends an unerwarteten Begegnungen entsteht. Das zwischen den Zeilen Geschriebene wird plötzlich lebendig.

Die Bibliologe finden in regelmäßigen Abständen von zwei Monaten in meinem Raum statt.
Den Termin für den nächsten Bibliolog finden Sie hier.

„Fürwahr, Gott war hier und ich wusste es nicht.

Dem Geheimnis der eigenen spirituellen Intelligenz auf die Spur kommen
Dieser besondere Moment, in dem plötzlich die Wolkendecke aufreißt und die Seele sonderbar berührt; dieser magische Augenblick am frühen Morgen mit dem Kanu auf dem spiegelglatten See und man ist sich nicht sicher, ob man im Himmel oder im Wasser paddelt; diese zunächst alltägliche Begegnungen mit einem Menschen und plötzlich blitzt im „Zwischen“ ein Stück Himmel auf… all diese Erfahrungen haben eines gemeinsam: Die begrenzte Wahrnehmung unseres Verstandes wird plötzliche um eine sprachlich schwer fassbare Wirklichkeit erweitert. Hier versteckt sich ein Schatz, den der Osnabrücker Psychologieprofessor Julius Kuhl „Spirituelle Intelligenz“ nennt. Es gibt eine Verbindung zwischen Gott und Gehirn – ja sogar zwischen Religion und Psychologie.
Der große Abstand zwischen Spiritualität und Naturwissenschaften (zu denen auch die wissenschaftliche Psychologie zählt) ist überwindbar. Julius Kuhl verdeutlicht mit seiner PSI-Persönlichkeitstheorie (PSI = Theorie von den Persönlichkeits-System-Interaktionen), die auf den Ergebnissen aus der Hirnforschung und der experimentellen Psychologie fußt, dass der große Abstand kleiner ist, als man denkt: Denn viele der für die Integration relevanten Forschungsergebnisse bestätigen Inhalte des christlichen Glaubens. Nach Kuhl geht es um die Fähigkeit, aus der inneren Freiheit und Urteilsstärke einer integrierten Persönlichkeit heraus, den christlichen Glauben zu verstehen, der die Grenzen des bewussten Ich übersteigt.
An diesem Wochenende wollen wir uns auf Schatzsuche nach der „spirituellen Intelligenz“ machen. Zum einen wird das geschehen, indem wir uns mit Auszügen aus dem Buch „Spirituelle Intelligenz – Glaube zwischen Ich und Selbst“ von Julius Kuhl beschäftigen. Hier wird es auf den Punkt gebracht, warum es Sinn macht, zu glauben.
Zum anderen werden wir der eigenen „Gottesfreundschaft“ handlungsorientiert auf die Spur kommen (u.a. mit Methoden wie dem Begehen eines Labyrinths als Weg zur eigenen Mitte; geführter Entspannung mit dem keltischen Kreuz; Bibliolog; Ressourcenbild zur eigenen Gottesfreundschaft).
Darüber hinaus gibt es genügend Freiraum für eigene Rückzugsmomenente.

Das Seminar findet im Bootshaus auf dem Gelände des Immanuel-Krankenhauses direkt am Kleinen Wannsee statt.
Den Termin für das nächste Seminar finden Sie hier.

Der Raum

Alle Veranstaltungen finden in unseren Räumlichkeiten in der Hauptstr. 74, 12159 Berlin-Friedenau statt.

Der Frei-Raum

In der Regel finden die Coachings und Seminare in meinem Raum in der Friedenauer Hauptstraße 74 statt. Über den grünen Hinterhof des Hauses gelangt man direkt in den großzügigen Raum, den die Teilnehmer*innen oft als besonderen Möglichkeitsspielraum wahrnehmen. Der Coachingbereich für das Einzel- oder Paarcoaching unterhalb der Hochebene wird immer mal wieder als „Nest“ oder „Trostplatz“ bezeichnet. Auf der Hochebene ist genügend Platz für eine Kleingruppe oder auch für ein gepflegtes Mittagsschläfchen. Im Raum selbst finden bei Lesungen oder Workshops um die zwanzig Menschen bequem Platz… und selbst für eine gute Tasse Kaffee oder Tee ist gesorgt.

Eine Teilnehmerin drückte das so aus: